Ein bunter Strauß an Stilrichtungen; Nicht thematisch sortiert, zum Entdecken und staunen, was es alles gibt.

Musik mit 2000 Murmeln, gebaut von einem Schreiner:

Zur Zeit (Stand Dezember 2015) nutze ich zur Anzeige von Noten folgende Tablets:

  • Samsung Notepro 12.2 (550€ Wifi, 645€ LTE) 12,2", Stifteingabe möglich, Android 5, 16:10 Seitenverhältnis => DinA4 80% mit 26,28 x 16,42cm. Auflösung 2.560 x 1.600, Handling, Verarbeitung TOP. Sehr zu empfehlen, auch wenn es nicht ganz A4 anzeigt.
  • HP ENVY 15-u001ng x360 ( momentan nur der HP Envy 15-u200ng x360 bei Amazon für 880€ verfügbar). Windows 10 mit Android "Bluestacks Player", 15,4" somit 90% DIN A4 Anzeige möglich mit 34,09 x 19,18cm, 16:9 Seitenverhältnis, FullHD 10-point Touch Bildschirm, Richtiger Laptop mit Windows, 360°Scharnier für Tabletfunktionalität. Ich habe die Festplatte gegen eine SSD ausgetauscht, allerdings ist es nicht ganz einfach den Laptop zu öffnen und die SSD einzubauen. Verarbeitungsqualität ist noch akzeptabel, man merkt schon, dass sich das Gehäuse verzieht und auch das Gewicht ist das eines normalen Laptops.

Als Android App setze ich MobileSheetsPro (derzeit 14€) ein, sehr zu empfehlen. Auf einem Ipad würde ich die App Forescore nutzen.

Andere Produkte, die gerade veröffentlicht werden, bzw. einen Blick wert sind:

  • IPad Pro, 12,9" Tablet, Preise ab 800€, 2.732 x 2.048 Pixel, 4:3 Seitenverhältnis => DINA4 90% mit 26,21 x 19,66cm
  • Samsung Galaxy View, 18,4" Tablet, ca. 600 US$, 1080 x 1920 pixels, 16:9 Seitenverhältnis => DINA4 109% mit 40,73 x 22,91cm
  • Surface Pro4, 12,4" Tablet, ab 900€, Windows 10, 2736 x 1824 Pixel, 3:2 Seitenverhältnis => DINA4 83% mit 25,99 x 17,33cm
  • Billigtablet OHNE Akku: Xoro MegaPAD Serie,  14" bis 32" ab 240€, Android 4.4, Full HD, Seitenverhältnis 16:9 oder manche Modelle auch 16:10. DINA4 ab 83% Abdeckung. Für daheim auf dem Klavier OK, erwartet bei dem Preis keine Wunder.

Man möchte meinen, dass ein 110€ teurer Mobile WiFi Hotspot wie der Huawei E5373 kompatibel mit den MultiSIMs der Telekom sein müsste. Es funktioniert auch auf den ersten Blick, aber leider sobald der Huawei E5373 eingeschaltet und Empfang hat, kommen nun keine Gespräche mehr auf dem Smartphone mit der anderen MultiSim Karte an. Die Anrufer hören ein Besetzt-Zeichen oder werden sofort zur Mailbox gestellt.

Huawei-E5373-Multi-Sim

Ich habe unten eine nicht einfach umzusetzende Lösung gefunden, wie man das beheben kann.

Kurz zum Hintergrund und Kern des Problems:
Es liegt daran,dass es in der Mobilfunktechnik zwei verschiedene Netzmodi gibt. Einmal den "CS" und zweitens den "PS" Modus. CS = Circuit Switching (Anrufe und Daten) im Vergleich zu PS = Packet Switching (nur Daten). Gibt es nun mehrere SIM Karten für eine Rufnummer, bucht das Huawei sich in dem CS Modus ein und blockiert Anrufe auf den anderen SIM Karten.
Grundsätzlich gibt es zwei Lösungsmöglichkeiten. Multisimkarte nur für PS freischalten (lehnt die Telekom als einer der wenigen Provider leider beharrlich ab) oder den Huawei umstellen auf "PS" Modus.

Wie man den Huawei E5373 in den PS Modus stellt habe ich dank mehrer Seiten (v.a. dieser Blog Eintrag inkl. sehr guter Kommentare von Hansiii) im Internet und eigenes Ausprobieren herausgearbeitet und hier in dieser Anleitung kurz zusammengefasst (Anleitung erfordert sehr gute allgemeine PC Kenntnisse, Vorsicht!):

  1. Vorbereitung: Programm Putty herunterladen und ausführen
  2. Vorbereitung: Modem-Treiber für ältere Huawei Geräte herunterladen. Ich habe einen hier gefunden.
  3. Huawei E5373 einschalten, danach an Windows PC (64-bit) anschließen und die Treiber automatisch installieren lassen. Am Ende öffnet sich automatisch die Admin-Webseite des Huawei
  4. dort als Admin einloggen (Auslieferungszustand Benutzername: "admin" und Password: "admin").
  5. Erst nach dem Einloggen die Webseite http://192.168.8.1/html/switchProjectMode.html aufrufen (bei mir hat es nur im Chrome funktioniert, nicht im Firefox). Dadurch werden 2 neue Geräte erkannt bzw. versucht zu installieren. Nun ist es erst möglich das Huawei als Modem (um es mit AT Commands anzusprechen) zu installieren.
  6. Im Gerätemanager werden nun 2 unbekannte Geräte angezeigt. Für diese muss man nun Treiber installieren. Nun im Gerätemanager die Hardware-IDs beider Geräte herausfinden. Bei meinem Gerät waren das
    USB\VID_12D1&PID_1442&REV_0102&MI_00
    USB\VID_12D1&PID_1442&MI_00
    UND
    USB\VID_12D1&PID_1442&REV_0102&MI_01
    USB\VID_12D1&PID_1442&MI_01
  7. Den im Schritt 2 heruntergeladenen Treiber entpacken und die Datei Huawei_Drivers_4.25.18\Driver\X64\ewser2k.inf editieren. D.h. die oben gewonnen Hardware-IDs einarbeiten. Bei mir sieht das dann so aus:
    [QcomSerialPort.NTamd64]
    %QcomDevice00% = QportInstall00, USB\VID_12D1&PID_1442&MI_00
    %QcomDevice01% = QportInstall01, USB\VID_12D1&PID_1442&MI_01
    Datei nun abspeichern
  8. Im Gerätemanager die Treiber der 2 neuen unbekannten Geräte aktualisieren und dabei den Pfad zur neuen Datei ewser2k.inf angeben. Es kommt die Frage, ob man einen unsignierten Treiber wirklich installieren möchte. Bejahen.
  9. Danach hat man nun 2 neue COM-Ports unter Anschlüsse im Gerätemanager. Sich den ersten Com-Port des Huawei merken. Bei mir war es COM8
  10. Putty starten und "Serial" auswählen und den oben eruierten COM Port angeben und die Session eröffnen.
  11. Es erscheint ein schwarzes Fenster mit Schrift. Dort folgendes eingeben und bitte langsam schreiben, da das Geschriebene nicht erscheint. Abschließend mit einem Enter bestätigen. Folgendes Eingeben und dann Enter drücken:
    AT^SYSCFG=2,2,3FFFFFFF,1,1
    Es erscheint kurz OK und weitere Zeichen.
  12. Session beenden (Fenster schließen), Huawei E5373 ausschalten, abschließen. Dann wieder einschalten und anstöpseln. => Fertig, nun sollte auch bei eingeschaltetem Huawei das Smartphone/Handy mit der anderen MultiSim wieder ordnungsgemäß funktionieren.

Um Die Daten von Outlook 2010 ins neueste Outlook 2013 auf einem anderen PC zu migrieren ohne alle Accounts und Regeln einzeln einzugeben/importieren zu müssen habe ich eine kurze Anleitung (nur für fortgeschrittene Anwender geeignet) geschrieben:

outlook2013-migration-from2010-per-regedit

  1. Schritt: Outlook 2013 auf neuem PC installieren und erstmals öffnen. Dabei den Einrichtungsassistenten beenden ohne Emailadresseneinrichtung.
  2. Datendateien (*.pst Files) vom alten auf neuen PC kopieren. Wichtig ist dabei, dass die Pfade genau dieselben sind. D.h. der Benutzername und die Festplatte müssen genau übereinstimmen. Auch wichtig ist, dass Outlook auf beiden PCs während des Kopiervorgangs geschlossen ist.
    Normalerweise sind die pst Files unter folgenden 2 Pfaden zu finden: %LOCALAPPDATA%\Microsoft\Outlook     UND/ODER  unter   %USERPROFILE%\Documents\Outlook-Dateien
  3. Auf altem PC "regedit" ausführen und zu HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Windows Messaging Subsystem\Profiles\  navigieren => dort Rechtsklick auf Profiles => exportieren => Speichern an einen Ort z.B. Desktop
  4. Rechtsklick auf diese so gewonnen *.reg Datei => bearbeiten => es öffnet sich ein Editor Fenster => STRG + H drücken um das Ersetzen Fenster aufzurufen => in die erste Zeile (suchen nach) folgendes eintragen:
    HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Windows Messaging Subsystem\Profiles\Outlook
    in die zweite Zeile (ersetzen) eintragen:
    HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\15.0\Outlook\Profiles\Outlook
    => auf "alle ersetzen" klicken => Speichern
  5. Diese so geänderte Reg-Datei auf neuen PC kopieren und ausführen (es empfiehlt sich ein Backup der zu überschreibenden Reg-Einträge per regedit)
  6. Outlook aufrufen und bei diesem Start müssen alle Kennwörter für alle Postfächer/Accounts eingegeben werden. Es empfiehlt sich die Kennwörter speichern zu lassen (Haken setzen).
  7. Danach ist alles so wie beim alten Outlook. Man muss nur die Signaturen vom alten PC übertragen ( %appdata%/microsoft/signatures ) und ev. geänderte Senden/Empfangs-Gruppen anpassen

Fertig. Das hat zumindest mir sehr viel Zeit gespart. Auf diesen Lösungsweg bin ich durch einen Forenbeitrag gekommen und habe meine Erkenntnisse noch dazu geschrieben. Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen.

Gibt es einen fühlbaren Geschwindigkeitsunterschied bei High End SSDs?

Samsung hat mit der SSD SM951 gerade eine SSD mit M.2 Anschluss herausgebracht, die sämtliche noch per SATA angebundene SSD in den versprochenen Zahlen mit weitem Abstand schlägt.

Hier die 2 SSD-Benchmarks mit dem Programm AS SSD;
links die SM951 256GB und rechts die 850 Pro 256GB:
as-ssd-bench SAMSUNG MZHPV256 05.04.2015 15-44-46as-ssd-bench Samsung SSD 850  07.02.2015 02-35-26

Das Ergebnis beeindruckt:

SM951 256GB 850 Pro 256GB
Preis(Stand April 2015) 270 Euro 144 Euro
Anschluß M.2 Sata3
AS SSD Score 1915 1110
Seq. Lesen 1964 MB/s 514 MB/s
Seq. Schreiben 1169 MB/s 487 MB/s

Zum Testsystem muss man dazu sagen, dass es auf dem neuesten Stand sein muß um die maximale Geschwindigkeit aus der SM951 herauszuholen. D.h. Anbindung der M.2 Schnittstelle an 4 PCIe-Lanes. Dies bieten derzeit selbst von den X99 Mainboards nur wenige.

Meine Konfiguration: ASRock X99 Extreme6 Mainboard, Intel Core i7-5820K, 16 GB DDR4 Ram, Win 8.1 pro . Nach Update des UEFI Bios und Anschluss nur der M.2 SSD Festplatte (alle anderen Festplatten zur Installation besser vom System trennen) konnte Win 8.1 ohne Probleme auf der SM951 installiert werden.

SM951 256GB

Was bedeuten die Benchmark-Ergebnisse für die Praxis?

Ich habe subjektiv keine oder nur unwesentliche Beschleunigung der Boot-time oder des Aufrufs von großen Programmen festgestellt. Wenn der Geschwindigkeitsunterschied sich nur in synthetischen Benchmarks auswirkt (wenn auch beeindruckend mit 4-facher Lese- und 2-facher Schreibgeschwindigkeit im Vergleich zur 850 Pro) und nicht erfühlbar ist, ist der doppelte Preis der SM951 gegenüber der  850 Pro SSD aus meiner Sicht nicht gerechtfertigt. Aber das sollte jeder selbst entscheiden.

Letztes Jahr durfte ich mitspielen bei einer Aufführung der "Herr der Ringe" Symphonie von Johan de Meij (Englisch: Symphony No. 1 "The Lord of the Rings"). Das ist nicht der Soundtrack zum Film, sondern eine Früher von Johan de Meij komponierte Symphonie für Blasorchester in 5 Sätzen, nachdem er das Buch von Tolkien gelesen hat.

Dabei habe ich mir natürlich auch die unzähligen Youtube-Fassungen angehört. Allerdings wollte ich eine bessere Aufnahme haben. Nach langem Stöbern habe ich auf Amazon eine fantastische The Lord of the Rings Johann de Meij Aufnahme gefunden, eingespielt von Kazuyoshi Akiyama, Osaka Municipal Symphonic Band.

Es ist die derzeit beste verfügbare Aufnahme, die ich kenne. Das ganze Album als mp3-Download kostet 9,89€ oder wenn man nur die 5 Sätze herunterlädt, dann knapp 5€. Es lohnt sich auf jeden Fall, wenn man symphonische Blasmusik mag.

Und noch ein Tipp bzgl. symphonischer Blasmusik : Die CD "Imagasy" erhältlich beim Rundel Verlag oder direkt im Blasmusik-Online Shop, eingespielt vom Landespolizeiorchester Brandenburg. Leider nicht als online oder bei Amazon erhältlich. Kostet 17,50€ und enthält u.a. folgende hervorzuhebende Stücke:

i

  • Imagasy von Thiemo Kraas (wunderschönes Oberstufen-Stück, sehr majestätisch und macht sehr viel Spaß es zu spielen. Sehr gelungene Einspielung.)
  • Adventure von Markus Götz (Mittelstufe-Oberstufe, fiktive Filmmusik zu einem Abenteuer-Film)
  • Song for Benni von Kees Vlak (wunderschönes einfaches Flügelhorn-Solo mit Blasorchester)
  • Silva Nigra von Markus Götz (Szenen aus dem Schwarzwald, schöner Hornanfang)

Tablet als Notenständer

2. Januar 2014

Im April 2013 habe ich mir ein großes Tablet gesucht, mit dem ich meine Noten immer dabei haben kann. Meine Wahl fiel damals auf das Acer DA220HQL als übergroßes 22" Adroid Tablet. Damit habe ich immer alle Noten dabei und kann auf einfache Weise Setlisten anlegen. Was benutze ich als Ausrüstung:
Acer DA220HQL 340€ bei Amazon (als Warehousedeals ab 260€)
VESA Halterung inkl. Prisma Verbinder 20€ bei Thomann
Hülle für Transport 50€ bei Amazon
Notenständer mit Prismaverbinder von K&M (nur das Unterteil) Ich hatte ich noch einen. Man müßte eruieren, was der billigste K&M Notenständer mit Prisma Verbinder ist. z.B. bei der entsprechenden Abteilung eines Musikhauses nachfragen. z.B. Thomann.
Android App Mobilesheets 7€ im Android Play Store
32GB Micro SD Card Class10 Premium Transcend 23€ bei Amazon
 Gesamt  440€

Vorteile des Tablet Acer DA220HQL als Notenständer:

  • Viel Fläche, da 47,5 x 25,5cm effektiv als Notenfläche genutzt werden kann, also fast A3 Format (breiter, aber nicht so hoch), ideal auch für Partituren
  • App Mobilesheets ist funktional gut, schnell und bietet Setlistenmöglichkeit.
  • Sehr gute Lesbarkeit: Display ist bei hellem Tageslicht oder auch in der Dunkelheit gut ablesbar und hat eine gute Blickwinkelstabilität

Nachteil des Tablet Acer DA220HQL als Notenständer:

  • Momentan nur Android 4.0.4, (ab Kitkat 4.4. könnte man die untere Leiste, Navigation Bar, vollständig ausblenden. Im Playstore gibt es ein paar fullscreen-apps, aber diese benötigen alle Root-Zugang, somit waren sie für mich nicht interessant.)
  • Nur 2 Punkt Touch mit Sensor im Rand, daher etwas ungenaue Bedienung, was unpraktisch ist, wenn man etwas in die Noten einzeichnen will.
  • Kein Akku integriert
  • 16:9 Format, 16:10 wäre besser um die klassischen DIN Formate besser abzudecken

Alles in allem kann ich diese Konfiguration trotzdem empfehlen. Noch ein paar Tipps zum Noten einscannen: Benutzt am besten einen Scan-Apparat, der die Seiten von oben abphotographiert und als PDF-speichert. Solche gibt es in den größeren Bibliotheken. Ich war in der Staatsbibliothek in München im allgemeinen Lesesaal, pro eingescannte Seite 5 Cent. Allerdings darf man rechtlich natürlich nur Noten einscannen, bei denen man die Rechte dazu hat. Da ich zum größten Teil meine Noten selbst schreibe, war das kein Problem.

Alternative große Tablets als Notenständer:

  • Acer bringt Anfang 2014 das Nachfolgemodel Acer DA223HQL heraus (UVP 499€), das 10 Punkt Touch und einen Akku für bis zu 2h mitbringt. Allerdings momentan auch kein Android Kitkat sondern nur 4.1.2 und auch im Format 16:9
  • HP Slate 21 für 399€ (aber auch kein Akku, nur 2 Punkt Touch, weiße optik), Generation 2013, daher würde ich ihn zu diesem Preis nicht empfehlen. Nachfolgemodell HP Slate 21 Pro ist schon angekündigt, aber auch nur 2 Punkt Touch und Android 4.3.
  • Acer DA241HL für 425€, allerdings auch kein Akku, nur Android 4.2. und nur 2Punkt-Touch. Dafür aber 24" Display. Trotzdem Generation 2013 und daher nicht zu empfehlen zu dem Preis.

Alternative kleine Tablets als Notenständer (ca. A4 Größe):

 

Gerade stand ich vor dem Problem, daß man bei der Fritzbox keinen Port eingeben kann bzgl. Emailversand. Mit einem Trick geht das doch.

Hintergrund: Bei den Fritzbox Routern, die auch eine Telefonanlage integriert haben, kann man den Faxempfang und gleichzeitg die Weiterleitung an eine Emailadresse einrichten. Da immer mehr Anbieter (z.B. GMX, T-online,...) dazu übergehen, Emailversand nur noch per SSL zuzulassen und jeder eigene Porteinstellungen hat, muß man natürlich diesen Port auch in der Fritzbox angeben. Leider gibt es kein extra Feld dafür.

Lösung: Einfach hinter dem smtp-Server einen Doppelpunkt und die Portnummer schreiben. Bsp.: securesmtp.t-online.de:587

Hier ein Screenshot der Einstellungen(darauf klicken, um das Bild groß anzuzeigen):
Fritzbox-porteinstellung-Emailversand

Nachdem ich vorhatte meine ganze CD Sammlung zu digitalisieren und das möglichst ohne Audioqualitätsverlust, habe ich mehrere Lösungen getestet. Als Lossless Codec hat sich Flac schnell als absoluter Favorit rauskristallisiert. (Hinweis: Flac ist ein Audio Codec wie mp3, aber er ist verlustfrei, d.h. genausogute Qualität wie unkomprimiert bei ca. 50% Platzersparnis auf der Festplatte.)

Da es einige hundert CDs sind, war die Auswahl eines guten und komfortablen Rip-Programms umso wichtiger. Schlußendlich bin ich zum DBPoweramp CD Ripper gekommen. (andere Programme die ich testete: Mediamoneky, EAC, CDex,...)

db-poweramp-cd-ripper

Ausschlaggebende Vorteile des DBPoweramp CD Ripper

  • Cover-Art wird meistens automatisch gefunden
  • Titeldaten werden automatisch nicht nur von der CDDB sondern auch von Allmedia Guide, GD3, Musicbrainz, Tracktype oder CD-Text der CD abgerufen, so daß ein manuelles Eingeben von Titeldaten,.. nur noch äußerst selten erfolgen musste. Perfektes Tagging.
  • AccurateRip wird unterstützt (dabei wird das Rip-Ergebnis mit dem anderer Nutzer verglichen und wenn es übereinstimmt, kann man sicher sein, daß die CD ohne Lesefehler auf der Festplatte ist.) Ich empfehle in den Optionen trotzdem Securerip zu aktivieren, damit falls die CD nicht in AccurateRip gelistet ist, das Ergebnis durch ein zweites Mal Lesen gesichert wird.
  • Es gibt eine 21 Tage kostenlose Testversion zum Download. Danach kann man sich überlegen, ob einem 38 US$ wert ist (umgerechnet ca. 30€) Stand Mai 2013. Gezahlt werden kann mit Paypal
  • Es können ohne Probleme mehrere Instanzen des Programms gestartet werden. D.h. wenn Ihr mehrere CD Laufwerke in Eurem PC habt, könnt Ihr für jedes CD-Laufwerk eine Instanz des DBPoweramp CD Rippers öffnen und könnt so möglichst zeitsparend Eure gesamte CD-Sammlung digitalisieren. Stellt in den Optionen noch ein, daß die CD nach dem Rippen ausgeworfen wird.

Da ich wie schon erwähnt meine umfangreiche CD-Sammlung digitalisieren wollte, um diese komfortabel mit dem genialen kostenlosen Musik-Verwaltungsprogramm Mediamonkey zu organisieren, habe mir noch Hardware angeschafft um nicht Wochen an der Digitalisierung zu sitzen.

externe-CD-Laufwerke-fuer-cd-rippen-flacLinks seht Ihr meinen PC mit zusätzlichen CD-Laufwerken. Links an jedem CD-Laufwerk habe ich den Laufwerksbuchstaben geklebt um schneller einen Überblick zu haben.

Welche Hardware setze ich ein?

CD/DVD-Laufwerk: Ich habe mich bewußt für interne DVD-Brenner von LG entschieden, denn diese hatten eine sehr viel bessere Audio-Auslese-Korrektur als die Laufwerke anderer Hersteller und zudem sind sie günstig. Ich setze den LG GH24NS95 ein. Nachfolge Modelle kosten derzeit bei Amazon nur 15€.

Und ich setze noch USB to SATA Adapter ein, mit deren Hilfe kann man die SATA-Brenner per USB anschließen und mit Strom versorgen. USB 3.0 to Sata Adapter kostet ca. 24€ derzeit bei Amazon.

Wer noch USB Ports nachrüsten muß, weil diese ausgehen, dem empfehle ich eine PCIe USB3.0 Karte mit 4 USB Ports bei Amazon für 20€ oder notfalls einen USB 3.0 HUB für 14€ bei Amazon.

Wenn man etwas investiert, dann dauert die Digitalisierung gar nicht so lange und man kann komfortabel seine CD-Schätze dank des Rechts auf eine Privatkopie § 53 Abs.1 S.1 UrhG rippen.

Ich hoffe, daß ich mit diesem kleinen Bericht dem ein oder anderen etwas Zeit erspare.

Ein kurzer Vergleich zwischen drei Notenpultleuchten, Glühlampe vs. 2x LED:

P1120039 P1120038 P1120037
K&M 122E (oder auch 12250) K&M 12235 Starlight Mighty Bright Orchestra Light
Preis(Stand März 2013) 24,90 Euro 41,90 Euro 44,90 Euro
Technik Glühlampe 25W 18 LEDs 9LEDs
Anschlußkabel 2m 3m 4m
Befestigung 3x Gelenk relativ dicker starrer Schwanenhals Schwanenhals
Hülle - als Zubehör für 8,90€ erhältlich X (im Lieferumfang enthalten)
Batteriebetrieb möglich - - X (3xAA)
Meinung/Kritik Glühlampe kann ausbrennen und muß ersetzt werden => verursacht dadurch laufende Kosten. gute Ausleuchtung, aber durch die kalte Lichtfarbe ist der Kontrast zwischen dem Weiß des Papiers und dem Schwarz der Noten zu groß. Notenlesen ist daher nicht so angenehm und strengt mehr an. Siehe Fotos unten. gute Ausleuchtung, relativ neutrale Lichtfarbe.

Da ich alle drei schon länger im Einsatz habe, hier meine Erfahrungen. Die schönste Lichtfarbe für das angenehmste Notenlesen hat die billige K&M 122E (anderer Name: K&M 12250).
Wenn es um das besste Handling und die Ausfallsicherheit geht, muß man eindeutig die Mighty Bright Orchestra Light empfehlen. Die Mighty Bright bietet folgende
Vorteile:

  • LED Technologie => Ausfallsicherheit
  • längeste Kabel mit 4m, wenn auch sehr dünn
  • neutrale Lichfarbe (siehe Fotos unten, nur die K&M 12250 ist besser)
  • Blende, damit Publikum nicht geblendet wird
  • Batteriebetrieb möglich, falls kein Stromanschluß vorhanden sein sollte)
  • Tragetasche mitgeliefert.

Nachteile:

  • Anschlußkabel sehr dünn, aber 4m. Bis jetzt hat es aber noch gehalten.

Daher Preis/Leistungssieger: K&M 122E (anderer Name: K&M 12250).
Handling Sieger: Mighty Bright Orchestra Light

Mir ist es absolut unverständlich, weshalb K&M bei der Starlight-LED nicht zusätzlich zu den weißen LEDs auch rote LEDs verbaut (ähnlich wie LED-Lampen von "Littlite", diese kenne ich von Mischpultbeleuchtung und bin sehr zufrieden). Auch ist die Positionierung der K&M Starlight mitunter schwierig, da der Schwanenhals sehr starr ist und das Scharnier zwischen LED-Kopf und Schwanenhals zu leichtgängig geworden ist mit der Zeit (ein Stück Tape hilft Abhilfe, aber das ist ja nicht Sinn der Sache).

Untenstehend noch Fotos: links K&M 12250 Glühlampe, Mitte K&M Starlight, rechts Mighty Bright Orchestra Light LED. Auf das Foto klicken, um es zu vergrößern.

P1120030Notenpult Leuchten Vergleich