UPDATE:
Einen aktualiserten Bericht findet Ihr unter https://www.hornblog.de/2015-11-19/tablet-zur-notenanzeige-auf-einem-notenstaender-stand-dez-2015/
Acer DA220HQL | 340€ bei Amazon (als Warehousedeals ab 260€) |
VESA Halterung inkl. Prisma Verbinder | 20€ bei Thomann |
Hülle für Transport | 50€ bei Amazon |
Notenständer mit Prismaverbinder von K&M (nur das Unterteil) | Ich hatte ich noch einen. Man müßte eruieren, was der billigste K&M Notenständer mit Prisma Verbinder ist. z.B. bei der entsprechenden Abteilung eines Musikhauses nachfragen. z.B. Thomann. |
Android App Mobilesheets | 7€ im Android Play Store |
32GB Micro SD Card Class10 Premium Transcend | 23€ bei Amazon |
Gesamt | 440€ |
Vorteile des Tablet Acer DA220HQL als Notenständer:
- Viel Fläche, da 47,5 x 25,5cm effektiv als Notenfläche genutzt werden kann, also fast A3 Format (breiter, aber nicht so hoch), ideal auch für Partituren
- App Mobilesheets ist funktional gut, schnell und bietet Setlistenmöglichkeit.
- Sehr gute Lesbarkeit: Display ist bei hellem Tageslicht oder auch in der Dunkelheit gut ablesbar und hat eine gute Blickwinkelstabilität
Nachteil des Tablet Acer DA220HQL als Notenständer:
- Momentan nur Android 4.0.4, (ab Kitkat 4.4. könnte man die untere Leiste, Navigation Bar, vollständig ausblenden. Im Playstore gibt es ein paar fullscreen-apps, aber diese benötigen alle Root-Zugang, somit waren sie für mich nicht interessant.)
- Nur 2 Punkt Touch mit Sensor im Rand, daher etwas ungenaue Bedienung, was unpraktisch ist, wenn man etwas in die Noten einzeichnen will.
- Kein Akku integriert
- 16:9 Format, 16:10 wäre besser um die klassischen DIN Formate besser abzudecken
Alles in allem kann ich diese Konfiguration trotzdem empfehlen. Noch ein paar Tipps zum Noten einscannen: Benutzt am besten einen Scan-Apparat, der die Seiten von oben abphotographiert und als PDF-speichert. Solche gibt es in den größeren Bibliotheken. Ich war in der Staatsbibliothek in München im allgemeinen Lesesaal, pro eingescannte Seite 5 Cent. Allerdings darf man rechtlich natürlich nur Noten einscannen, bei denen man die Rechte dazu hat. Da ich zum größten Teil meine Noten selbst schreibe, war das kein Problem.
Alternative große Tablets als Notenständer:
- Acer bringt Anfang 2014 das Nachfolgemodel Acer DA223HQL heraus (UVP 499€), das 10 Punkt Touch und einen Akku für bis zu 2h mitbringt. Allerdings momentan auch kein Android Kitkat sondern nur 4.1.2 und auch im Format 16:9
- HP Slate 21 für 399€ (aber auch kein Akku, nur 2 Punkt Touch, weiße optik), Generation 2013, daher würde ich ihn zu diesem Preis nicht empfehlen. Nachfolgemodell HP Slate 21 Pro ist schon angekündigt, aber auch nur 2 Punkt Touch und Android 4.3.
- Acer DA241HL für 425€, allerdings auch kein Akku, nur Android 4.2. und nur 2Punkt-Touch. Dafür aber 24″ Display. Trotzdem Generation 2013 und daher nicht zu empfehlen zu dem Preis.
Alternative kleine Tablets als Notenständer (ca. A4 Größe):
- Ipad Air mit App Forescore (Klassiker, aber mit 9,7″ Display ziemlich klein und sehr teuer. Dafür mit Forscore geniale IOS App, phantastische Verarbeitung und Displayqualität)
- HANNSPREE SN14T71B 13,3″ für 245€ Genialer Preis,16:10 Verhältnis, allerdings noch Android 4.2.
- Gerücht: Samsung 12″ oder 13″ Galaxy Tablet mit sehr gutem Display und Prozessor und Android 4.4 soll noch im ersten Quartal 2014 erscheinen.
HalloChristoph,
habe mit Interesse Deinen Blog bzgl. Tablet-Notenständer gelesen. Ich überlege derzeit – vor allem als Bigband-Saxofonist – mir ein Tablet zu holen, eher kein Apple, vielleicht Samsung mit 12 Zoll Display, das sollte reichen?! Du hast Erfahrung mit Mobile Sheet, ist das Handling bzgl. Notenkorrekturen etc. gut?
Bin dankbar für jeden Tipp.
LG Michael
@Christoph:
Der Beitrag ist ja nun schon etwas her. Nutzt du das schwere Teil noch?
Ich hab bisher gute Erfahrungen gemacht mit dem Nachfolger des Hannspree (SN14T72, leider 16:9).
Die Resonanz im Orchester ist allerdings eher verhalten.
Trotz problemloser Nutzung über mittlerweile fast ein Jahr, dem Umstand, dass ich die komplette Scan-Arbeit allein gemacht habe und als Konsequenz daraus als einziger immer alle Posaunen Stimmen dabei habe (ca. 500 pdf), bleiben sogar meine Mitposaunisten lieber beim Papier.
@Michael:
Kleinere Vermerke und Markiereungen gehen mit Mobile Sheets gut. Kleinere Korrekturen am Notenbild mache ich auf dem Quellmaterial mit GIMP/Paint. Für größere Korrekturen oder Änderungen setze ich mit Musescore komplett neu.