Gerade habe ich das Problem gehabt, daß viele Spiele nicht mehr starteten. Grund: Direct3D, DirectDraw und AGP-Beschleunigung waren deaktiviert.Sprich DirectX funktionierte nicht.

Wie kann man das überprüfen: Windows-Taste und "r" => "dxdiag" eingeben und enter => Registerkarte Anzeige

Lösungsmöglichkeiten:

  1. Aktualiseren der Treiber: Grafikkarte, Chipsatz vom Mainboard und u.U. auch separat den AGP/PCI-Express-Treiber
  2. DirectX aktualiseren
  3. Hardwarebeschleunigung auf maximal stellen (rechtsklick auf Desktop => Anzeige => Register Einstellungen => Erweitert => Problembehandlung => Schieberegler der Hardwarebeschleunigung nach ganz rechts auf maximal. Bei Vista und Win7 ist das unter Bildschirmauflösung, erw. Einstellungen, Problembehandlung, Einstellung ändern.)
  4. Im Gerätemanager unter Grafik ev. vorhandenen "winvnc hook driver" deinstallieren (Überbleibsel vom Remote-Programm "Ultravnc", blockiert manchmal DirectX), das war es bei mir.

Nach all diesen Punkten immer einen Neustart machen! erst dann Erfolg überprüfen mit dxdiag. So sollte es aussehen:

Gesucht war eine Verknüpfung auf dem Desktop, mit der sich der PC in den Energiesparmodus von Windows 7 (egal ob 32 oder 64bit) bringen läßt.
momentan einzige Lösung per bat-Datei:

  1. Pstools.zip von Microsoft herunterladen: http://technet.microsoft.com/de-de/sysinternals/bb896649.aspx
  2. Dateien entpacken und die Datei " psshutdown.exe" in den Windows Ordner (z.B.: C:\Windows) kopieren.
  3. Editor starten
  4. Folgendes in erste Zeile eintragen:
    psshutdown.exe -d -t 0 -v 0
    Erklärung der einzelnen Optionen: d=Standby t0=sofort V0=keineAnzeige eines Dialogfensters
  5. Als "Energiesparmodus.bat" abspeichern
  6. Wer will kann noch das Icon anpassen. Tip: Icons kann man nur Verknüpfungen zuweisen. Daher Bat Datei an einen anderen Ort verschieben. Verknüpfung zu der bat Datei auf Desktop anlegen => Eigenschaften => Registerkarte "Verknüpfung" => anderes Symbol und Datei und Symbol auswählen.
    Hier mein angepasstes Icon zum herunterladen . Fertig.
    Shortcut herunterfahren Desktop Verknüpfung Energiesparmodus

Wenn der Energiesparmodus nicht funktionieren sollte (PC bleibt nicht im Energiesparmodus etc.), dann lest folgenden Beitrag von mir:
Vista Energiesparmodus funktioniert nicht. Lösungen

Nebeninfos:
Ruhemodus = engl. Hibernate = Ram wird auf die Festplatte geschrieben = Startzeit ca. 35s
Standbymodus (win XP) = engl. Standby = Daten werden nur im Ram gehalten = Startzeit 5s
Energiesparmodus (win Vista)= engl. Sleep (oder auch hybrid standby) = Daten werden auf Festplatte geschrieben und zusätzlich im Ram gehalten = Startzeit 5s + Sicherheit bei Stromausfall + Neuheit bei Vista, nur erreichbar wenn in den erweiterten Energieoptionen unter "Energie sparen" die Option "Hybriden Standbymodus zulassen" eingeschaltet ist.
Wenn der Energiemodus nicht funktioniert, dann diesen Beitrag lesen.

Welche Befehle im Command nur zum Ruhemodus führten:
C:\Windows\System32\rundll32.exe powrprof.dll,SetSuspendState
C:\Windows\System32\rundll32.exe powrprof.dll,SetSuspendState 0,1,0
C:\Windows\System32\rundll32.exe powrprof.dll,SetSuspendState sleep
shutdown /h
ein deaktivieren des Hibernatemodus mit " powercfg -H off" führt zum Standbymodus, man macht sich aber den Vorteil vom Energiesparmodus(Vista) zunichte, da der Ram nicht mehr zusätzlich auf die Festplatte geschrieben wird.

Schriftart rausfinden

13. Oktober 2010

Manchmal ist es interessant welche Schriftart bei einem Text oder einer Überschrift verwendet wurde. Das kann man ganz leicht unter http://new.myfonts.com/WhatTheFont/ herausfinden.

Einzige Voraussetzung: Man muß ein paar charakteristische Buchstaben in einer sehr guten Größe als jpg einscannen(Buchstabe ca. 120 Pixel hoch). Mit meiner Testvorlage hat es sehr schnell und gut geklappt:

im Kontextmenü den Eintrag "bearbeiten" mit einer anderen Anwendung zu belegen ist nicht ganz einfach und selbst in win7 nur mit Hilfe des Registrierungseditors zu machen.
Hier meine Anleitung um den Eintrag "bearbeiten" im Kontextmenü (rechte Maustaste) einer Bilddatei (bsp. jpg) auf Photoshop zu verändern. Standard war vorher Paint. Nur etwas für Erfahrene Windows-Anwender:

  1. Registrierungseditor öffnen ( Windows-Taste und "R" drücken => dort regedit eingeben => enter)
  2. zu HKEY_CLASSES_ROOT\ SystemFileAssociations\image\shell\edit\command navigieren
  3. Wert ändern in (inkl. Anführungszeichen eingeben):
    "C:\Program Files\Adobe\Adobe Photoshop CS5 (64 Bit)\Photoshop.exe" "%1"
    Vorsicht, bitte Pfad anpassen, je nachdem welchen Bildeditor Ihr verwenden wollt.

Das war's auch schon. Schade nur, daß es keine einfachere Möglichkeit gibt.

folgende Midi-Suchmaschinen gibt es im Web, die gute Dienste verrichten. Generell sollte man von Midis keine Wunder erwarten, aber als Anhaltspunkt für Noten und einfache Karaoke-Songs sind sie OK. Einen anständigen Midi-Soundfont vorausgesetzt.

Spampal ist ein altes Programm um Spam-Emails auszusortieren, egal welches Emailprogramm man benützt. Es wird nicht mehr weiterentwickelt, allerdings benutze ich es, weil ich gute Blacklisten habe.

Seit neuestem erscheint folgende Fehlermeldung:
"Update-Liste ist fehlerhaft. Die suche nach neuen versionen ist fehlgeschlagen"

Grund ist die fehlende Erreichbarkeit einer Versionsdatei auf Spampal.org.

Lösung:
rechtsklick auf Spampal Regenschirm  => Optionen => Update => Haken raus bei "Suche nach neuen Versionen für Spampal und Plugins" => OK

Php Regex Tester/Evaluator

2. Dezember 2009

Ab und zu hab ich auch mal was mit Regular Expressions zu tun. Sie sind ein sehr sehr mächtiges Tool um Text-Ersetzungen, Text-Überprüfungen(Emailadresse, Urls, Dateinamen,...) oder einfach Textfilterungen vorzunehmen. Obiger Link zur Wikipedia ist ein guter Einstig und ein gutes Nachschlagewerk.

Da das Thema aber extrem komplex erscheint, muß man seine eigenen Regular Expressions an Texten testen.

Hier meine Lieblings Regex-Tester bzw. Regex-Evaluatoren, speziell für PHP:
http://www.regex-tester.de/regex.html (sehr übersichtlich und gut, meine erste Wahl)
http://regexp-evaluator.de/evaluator/ (auch gut, helles Design, aber etwas unübersichtlicher als meine erste Wahl)

Screenshot Regex-Tester.de Stand Nov 09

Da ich gerade wieder ein WordPress Theme schreibe wollte ich das natürlich auch im Browser Chrome anschauen und testen. Da stellte ich fest, daß der Browser Google Chrome das CSS-Stylesheet nicht geladen hat sondern nur das html Grundgerüst. In Firefox und IE wurde alles richtig angezeigt. Die Lösung hat mich 2 Stunden Suchen und Ausprobieren gekostet.

Lösung für dieses Problem:

  • CSS-Datei muß mit @charset "UTF-8"; anfangen ohne vorangehendes Leerzeichen oder Leerzeile (das ist sehr wichtig, wie bei google nachzulesen unter Punkt 11.; natürlich geht auch eine andere Codierung als utf-8.)
  • Außerdem muß die Datei mit dem Contenttype text/css übertragen werden nicht mit test/plain. Das kann man bei den meisten Hostern in einer htaccess Datei angeben:
    addtype text/css .css


chrome-CSS

chrome CSS Codierung am Anfang


Da ich momentan wieder einmal ein WordPress-Theme erstelle, bin ich auf einen Fehler gestoßen:
Auf einmal hat er mir auf der Seite "Seite bearbeiten" nicht mehr das Auswahlfeld "Template" angezeigt.

Einfache Lösung: ein anderes Theme aktiviert (unter Design) und dann wieder mein selbst erstelltes Theme aktiviert. Fehler behoben: Er zeigt wieder das Auswahlfeld Template an, siehe Bild unten. Auf diese Lösung bin ich im englischen WordPress-Forum beim suchen nach dem Begriff "_wp_page_template" gestoßen, darum noch einmal auf deutsch. Übrigens Templates sind eine einfache Möglichkeit einen ganz anderen Seitenaufbau für die gewählte Seite zu wählen.

Wordpress-Templates

bei mir in die engere Wahl gezogen waren folgende Posaunen (Preise Musikhaus Thomann Mai 2009):

  • C.G.Conn  62 HCL (ca. 4500 Euro)
  • C.G.Conn  62 HI (3090 Euro)
  • Kühnl & Hoyer 163 GF/2 (3290 Euro)
  • Kühnl & Hoyer "Big Band Bass" (3790 Euro)
  • Kühnl & Hoyer "Orchestra Bass" (ca. 4000 Euro)
  • Bach LT 50T3LG (5555 Euro)
  • Yamaha YBL-830 Xeno Serie (3290 Euro)

Nachdem ich mich im Internet informiert hatte, wollte ich endlich auch einmal ein paar probespielen und vergleichen. Übrigens ich setze hier einige Fachbegriffe (inline, offset, open wrap...) voraus. Wer da noch Defizite hat, solte einen Einsteiger Baßposaunentest vom Sonic-Magazin lesen, den ich für sehr informativ halte.

Ich hatte Glück, ein Musikhändler 30km weit weg hatte die C.G.Conn 62 HI da. Allerdings mußte ich zu diesem Exemplar sagen, daß sie zurecht noch da war: der Ton bei zugeschaltetem Ventil war viel zu weit, zu offen im Vergleich zum Ton ohne Ventile. Naja die Suche ging weiter. Da Baßposaunen doch eher noch Exoten sind, also meist einzeln anzutreffen sind, entschied ich mich zur besten Quelle für möglichst viele Baßposaunen auf einen Fleck zu fahren:

Musikhaus Thomann (Treppendorf 30 D-96138 Burgebrach)

Von mir ist das Musikhaus 300km einfach entfernt, aber was tut man nicht alles für eine gute Baßposaune. Ich kannte die Posaunenabteilung schon, da wir bei einer Probenphase des Landesjugendjazzorchesters Bayern schon einmal einen Abstecher zum Musikhaus Thomann gemacht haben. Die Auswahl an Tenorposaunen ist gigantisch und auch mehr Baßposaunen auf einem Haufen, habe ich nur auf der Musikmesse in Frankfurt gesehen. Herr Dressel hat auch extra für mich noch eine Conn 62 HCL besorgt (ist ja eher sehr selten anzutreffen). Vielen Dank dafür. Nun meine Kurzstellungnahme zu den einzelnen Test-Kandidaten:

C.G.Conn  62 HCL (4500 Euro):
independet Baßposaune mit 2 CL Ventilen, die einen ultrakurzen Weg haben, und so "Plopp"-Geräusche minimieren sollen. Das überzeugt auch auf den ersten Blick, Ton wäre auch OK, aber wie soll man die halten? Die CL-Ventile sind für mich zu groß gewesen, daß ein angenehmes Halten ausgeschloßen war. Auch intonationsmäßig war dieses Exemplar mir nicht geheuer. Auch mag ich es nicht, wenn die 3. Lage 2cm nach dem Schallbecher ist, denn dadurch hat man keine gute Kontrolle. Aber bei häufiger Spielweise, wird man diesen Einwand entkräften können. Der Mensch (insbesondere ich)  ist hat ein Gewohnheitstier, daher ein weiterer Minuspunkt. Aus all diesen Gründen war mein eigentlicher Favorit (aus den Internet-Test-Berichten) ausgeschieden.

C.G.Conn  62 HI (3090 Euro):
preiswerte Inline-Baßposaune bei guten Werten auf dem Papier. Das dort vorhandene Modell hatte auch Intonationsmacken. Zu halten war es gut, aber auch der Ton dieses Exemplars war für mich zu Tenorposaunenähnlich.

Bach LT 50T3LG (5555 Euro):
gehobene Preisklasse. Aber für mich zu klassisch ausgerichtet. Sehr massiver Ton und sehr offen. Nicht das was ich suchte.

Yamaha YBL-830 Xeno Serie (3290 Euro)
auch nett aber für mich war der Ton zu kalt. (an mehr kann ich mich jetzt nicht mehr erinnern, habe sie aber damals abgelehnt.)

Kühnl & Hoyer:
Hatte ich zuerst gar nicht auf meinem Radar, aber ich habe einfach mal die 3 Modelle angespielt:

Kühnl & Hoyer "Big Band Bass" (3790 Euro)
Die Offset-Variante (=Standardvariante) kommt mit einem 24cm Schallbecher aus Messing und hat 3 mitgelieferte Mundrohre, die die Klangcharakteristik und Intonation beeinflußen können. Sie liegt gut in der Hand, hat keine Größeren Intonationsmacken und auch bei zugeschalteten Ventilen ändert sich nicht gravieren die Klangfarbe oder das Ansprechverhalten. Nachteil für mich war die Offset-variante (die andere optionale Inlinevariante der Ventilanordnung war nicht da und ist auch nicht sehr verbreitet). Was aber gravierender war, daß sie für mich zu wenig Bauch im Ton hat, was an der vorgesehen Verwendung liegen könnte: Big Band. Auch der nur 24cm große Becher trägt dazu bei.

Kühnl & Hoyer "Orchestra Bass" (ca. 4000 Euro)
preisgekrönte Orchester Baßposaune, inline, 3 Mundrohre mitgeliefert 26cm Goldmessing-Schallbecher. Wunderschöner warmer dunkler Orchesterklang, Ansprache gut, Intonation wunderbar und auch noch Inline mit 3 Mundrohren, mit denen man noch den Ton geringfügig beeinflußen konnte. Für reine Klassik-Verwender und ausnahmsweise Big Band Spieler => Klare Kaufempfehlung für Klassik.

Kühnl & Hoyer 163 GF/2 (3290 Euro)
Der Allrounder: Inline, 26cm Goldmessing Schallbecher, zusätzlicher D-Zug mitgeliefert, dadurch wahlweise Eb oder D Grundstimmung bei Drücken aller Ventile. Allerdings sind bei diesem Modell keine auswechselbaren Mundrohre vorgesehen. Klangcharakteristik ist sehr anpassungsfähig, nicht zu groß, keinesfalls zu eng. Intonation wunderbar, gut zu halten (gebogene Halterung). Für mich war kaufentscheidend, daß der Ton sehr anpassungsfähig ist. Bei Klassik kann ich durch offenes Spielen ein enormes Ton-Volumen produzieren (wenn auch nicht ganz so wie bei der Orchestra Brass) und in der Big Band kann ich einen präzisen knackigen und dennoch flexiblen Ton erhalten. (Man kann das noch trotz fehlender Mundrohre durch unterschiedliche Mundstücke beeinflußen, eben gerade so wie man es braucht.). Was man auch noch erwähnen sollte, daß sie von den 3 Kühl & Hoyer Baßposaune die billigste ist, was kein Indiz für fehlende Qualität ist. Die Preis/Leistung ist ausgezeichnet, für 3300 Euro bekommt man eine wunderbare Baßposaune. Für diejenigen, sowohl Big Band als auch Klassik spielen wollen, meine Kaufempfehlung.

hier noch eine Broschüre über die 3 Baßposaunen-Modelle von Kühnl & Hoyer.

Erfahrungsbericht nach einem halben Jahr spielen:
Ich habe mit der Kühnl & Hoyer 163 GF/2 jetzt mehrere Klassik Auftritte (Münchner Junge Philharmonie,...) und auch Jazz Auftritte (PG-Big Band Gym Weilheim) gespielt. Nach wie vor habe ich es keinen Moment bereut, diese Baßposaune gekauft zu haben. Intonation ist gut, Klang höchst variabel. Immer noch eine klare Kaufempfehlung. Allerdings habe ich auch einige Anmerkungen: nach 2 oder 3 Tagen durchspielen/proben ist meine linke Hand doch etwas gerötet an den Haltestellen (habe ich auch bei anderen Baßposaunen). Meine einfache Lösung dafür: einfach einen leichten Lederhandschuh für die Linke Hand. Das Problem ist gelöst und schaut auch noch stylisch aus. Weiterhin muß ich auch feststellen, daß der Zug doch einiges an Spiel hat. Daß das keiner falsch versteht, es entstehen dadurch keinerlei klangliche Nachteile, allerdings muß man die Posaune mindestens einmal pro Tag mit Slide-O-Mix präparieren (wie die meisten anderen Baßposaunen auch). Bei anderen Tenorposaunen habe ich da bessere Erfahrungen, allerdings brauchen diese nach ein paar Jahren Benutzung auch die tägliche Slide-O-Mix Behandlung. Langzeittest mit der Kühnl & Hoyer 163 GF/2 wird spannend, aber im äußersten Notfall kann man ja vom deutschen Hersteller einen Zug nachkaufen.

Noch etwas für Käufer: Unbedingt die Posaunen probespielen (muß ja nicht lang sein), nicht einfach ungespielt die Katze im Sack kaufen. Jeder hat andere Vorstellungen und auch die Material-/Herstellungsschwankungen sollte man bedenken. Außerdem ist es immer auch ein Erlebnis in einem großen Musikhaus zu sein.

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Kühnl & Hoyer 163 GF/2. Guter Preis, gute Verarbeitungsqualität und was am wichtigsten ist guter Klang.
Über mich gibt's natürlich auch musikalische Referenzen/Lebenslauf, damit man meinen Erfahrungsbericht/Review/Test besser einschätzen kann.

Hier noch ein paar Fotos von meiner Kühnl & Hoyer 163 GF/2: